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Babys Schlafgewohnheiten müssen sich ändern!

Das ist das Anliegen vieler Eltern, die sich in den ersten Wochen mit ihrem Baby bei mir melden.

Es geht aber gar nicht wirklich darum die Schlafgewohnheit der Babys zu ändern, wenn diese eigentlich ganz normal ist.
(Und welche Gewohnheit eigentlich, ist doch alles noch ganz frisch, neu und läuft instinktiv ab)

Mir geht es darum, Eltern so früh wie möglichgenau das als Grundinfo mitzugeben. Damit keine falschen Erwartungen an den Babyschlaf gestellt werden: Unsere Babys schlafen NICHT wie wir Großen. Sie lernen das Schlafen erst und folgen dabei einem seit lang bewährten Muster.

Die Energie die aufgebracht wird, um dem Baby etwas beizubringen und abzuverlangen, was so gar nicht seiner Natur entspricht, ist enorm hoch und schlichtweg verschwendet.
Vielmehr kann man diese Energie sinnvoller einsetzen.
Man kann beispielsweise schon früh überlegen, wie man dem Schlafmangel, der nun einmal kommen wird, begegnen kann.

Wie passen meine bisherigen Schlafgewohnheiten zu denen des Babys? Auf welche meiner Gewohnheiten kann ich verzichten und was brauche ich unbedingt an Schlaf?
Besondern in der ersten Zeit mit Baby ist die Erwartung abends noch entspannt bis 22 Uhr vor der Glotze zu sitzen zwar schön, aber mit dem Baby ins Bett zu gehen um die erste Schlafphase mitzunehmen ist auch nicht schlecht.

Wo kann ich auch tagsüber Kräfte sparen und mal eine Pause machen?
Ich sag es ja immer wieder gerne, der Haushalt ist so ziemlich nebensächlich und darf auch gerne mal liegenbleiben. Oder die Freundin die zum Kaffee kommt, spült auch gleich ab und räumt das Gröbste weg.

Wie kann man sich als Paar helfen?
Auch wenn Papa arbeitet, kann er vll. abends mal eine halbe Stunde übernehmen, damit Mama duschen kann oder einfach mal eine Tasse Tee trinkt solange dieser noch heiß ist.

Wen kann ich noch einspannen?
Dinge die mich im Alltag stressen, z.B. einkaufen gehen, können auch mal von Verwandten und Freunden erledigt werden. Schlafen die Babys auch im Kinderwagen, kann die Nachbarin das Baby spazieren fahren oder noch besser die beste Freundin schnallt sich die Babytrage um und läuft eine Runde, während Mama die Beine lang macht.

Über all diese Dinge, kann man sich schon früh Gedanken machen. Man kann Verwandte und Freunde fragen, ob sie hier und da einspringen können. Und man kann sich mit seinem Partner zusammensetzen und gemeinsam überlegen, wie man sich unterstützen kann.

Man könnte es auch als Vorsorgemaßnahme sehen. Ist es schon vorher besprochen, braucht man es nicht mehr zu tun, wenn sich die ersten Wortfindungsstörungen vom Schlafmangen einstellen.
Sorgt vor, sprecht miteinander und scheut euch vor allen Dingen nicht nach Hilfe zu fragen.
Und das immer wieder, denn um Kinder kümmert man sich nicht alleine.

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Himmelhochjauchzend-zu tode betrübt.

Oder … warum das Eine nicht ohne das Andere sein kann.

Ist unseren Schmerz zu betäuben immer ein guter Rat?
Je mehr Schmerz wir erfahren, in all seinen vielfältigen Facetten, umso mehr lernen wir die Gefühle und Empfindungen die uns angenehm sind zu schätzen.
Das haben Gegensätze so an sich.
Würden wir nie Verbitterung empfinden oder Wut, dann könnten wir auch kein tiefes Glück empfinden.
Und würden wir keine Angst kennen, dann könnten wir auch keinen Mut bewundern.
Deshalb müssen wir, um die Schönheit des Lebens voll auskosten zu können,vermutlich erst all unseren Schmerz an uns heranlassen.

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Unter einem Dach – Der Blog

Wir bloggen für euch.

Wir, das sind Steff, Anna und Katja, aus unserem Unter einem Dach – Team.

3 Mamas aus Köln, mit ihren insgesamt 5 Kindern im Alter zwischen 5 und 13 Jahren.

Hier im Blog möchten wir euch ganz bewusst das Du anbieten. Für uns ist das stimmig und es schreibt sich einfach besser.

Wir verbloggen für euch die Themen, die euch bewegen, uns bewegen und immer mal Aufmerksamkeit verdienen.